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Pflegevergütung für alle Strümpfe


© Nadya Lukic/Shutterstock.com

Bisher erhielten Pflegedienste für das An- und Ausziehen leichter Kompressionsstrümpfe der Klasse 1 keine Vergütung. Diese für Patienten ungünstige Regelung gehört jetzt der Vergangenheit an.

Kompressionsstrümpfe erleichtern Venen die Arbeit

Häufig verordnen Ärzte Patienten, die an einer Venenschwäche oder einem Thromboserisiko leiden, Kompressionsstrümpfe, um den Rückfluss des Blutes aus den Beinen zum Herzen hin zu unterstützen. Ärzte können Strümpfe in vier unterschiedlich starken Kompressionsklassen verschreiben. Die leichteren Strümpfe der Klasse 1 befanden sich aber selten darunter, weil die Pflegekräfte das An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen bisher erst ab Klasse 2 bezahlt bekamen.

Patientenfreundliche Neuregelung

„Gerade für ältere Menschen mit arteriellen Verschlusskrankheiten, die Kompressionsstrümpfe tragen sollten, ist die Änderung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss ein Segen“, meint der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie Prof. Markus Stücker. „Der zeitliche Aufwand, Strümpfe der Klasse 1 oder 2 anzulegen, ist ähnlich hoch“, erläutert Stücker. Besonders für ältere Menschen mit Venenleiden sind die leichteren Strümpfe oft von Vorteil: Strümpfe höherer Kompressionsklasse führen durch den hohen Druck teilweise zu Schmerzen beim Laufen und sogar zu Durchblutungsstörungen im Gewebe. „Ohne das Tragen der Strümpfe schwellen die Beine jedoch stark an und die Einschränkungen für die Patienten sind groß“, betont Stücker.

Quelle: Ärztezeitung

Weiterführende Informationen vom Gemeinsamen Bundesausschuss zur aktuellen Richtlinie über die Verordnung von häuslicher Krankenpflege

Autor: Simone Lang

Blutzuckermessung mit Pflaster


© Maya Kruchankova/Shutterstock.com

Britische Forscher sind einer Messung der Blutglukose ohne Stich in den Finger einen Schritt nähergekommen: Ihr entwickeltes Pflaster misst Glukose in der Gewebsflüssigkeit der Haarfollikel. Es kommt ohne Kalibrierung durch Bluttests aus.

Neuer Ansatz: Messung über Haarwurzeln

Im Pflaster sind kleine Sensoren, die nicht über das gesamte Hautareal verteilt, sondern punktuell Messungen vornehmen. Nach dem Aufkleben befinden sich einige der Sensoren genau über den Austrittspunkten der Haare, wo die Glukosekonzentration mit dem Blutzuckerwert am besten übereinstimmt. Über einen schwachen Gleichstrom wird an diesen Stellen ein wenig Flüssigkeit aus der intakten Haut „herausgesaugt“ und der Glukosewert bestimmt.

Nanotechnologie und innovative Graphitverbindung

Die Sensoren des Pflasters sind eingebettet in Graphen, eine neuentwickelte Kohlenstoffverbindung mit Bienenwabenstruktur, die leitfähig, flexibel und umweltverträglich ist. Das Team um die Nanophysikerin Adelina Ilie hofft, dass Graphen in einigen Jahren mit geringem Aufwand in größeren Mengen hergestellt wird. Dies könnte vielen Betroffenen das Messpflaster zu erschwinglichem Preis zugänglich machen.

Nach Tests an Schweinehaut starteten die Wissenschaftler erste klinische Tests an gesunden Freiwilligen. Das Messpflaster kam ohne Kalibrierung zu den gleichen Messergebnissen wie die herkömmliche blutige Bestimmung der Blutglukose. Auch ein Anstieg des Blutzuckers wurde – mit der zu erwartenden Verzögerung in Gewebsflüssigkeit von etwa 15 Minuten – zuverlässig erkannt.
Für Diabetespatienten, die ihren Blutzucker wegen der blutigen Punktion der Fingerbeere oft nur nachlässig kontrollieren, wäre das Hautpflaster eine echte Alternative.

Quelle: aerzteblatt.de

Autor: Simone Lang

Geräusche weiten die Pupillen


© sruilk/Shutterstock.com

Leipziger Forscher untersuchten die Wirkung überraschend auftretender Geräusche auf unser Gehirn. Dabei konnten sie von der Pupillenweite auf die Art des Geräusches schließen.

Sympatikus und Parasympatikus: zwei Gegenspieler, die sich ergänzen

In einer Studie der Universität Leipzig und des Leibniz-Instituts für Neurobiologie (LIN) untersuchten Forscher an erwachsenen Probanden, wie die Pupille und die Hirnströme beeinflusst. „Wir haben einen neuen methodischen Ansatz genutzt, der die Messung der Pupillenweite und der Hirnströme kombiniert“, erklärt Andreas Widmann von der Universität Leipzig. „Die Weite der Pupillen wird nicht allein durch die Helligkeit bestimmt, sondern kann auch kognitive Prozesse abbilden. Wenn wir ein unerwartetes Geräusch hören, werden unsere Pupillen größer und wir können ein spezifisches Muster in den Hirnströmen beobachten.“

Überraschende Ereignisse aktivieren das sympatische Nervensystem, das den Körper auf Flucht oder Kampf vorbereitet. Gleichzeitig hemmen sie das parasympatische Nervensystem, das in Ruhe- und Erholungsphasen aktiv ist. Beide Teile des Nervensystems steuern die Pupillenweite über zwei verschiedene Muskeln. Bisher konnten die Beiträge der Muskeln zur Pupillenweite nicht voneinander getrennt werden, deshalb fanden die Tests jeweils bei Dunkelheit und normaler Beleuchtung statt.

Art des Geräusches bestimmt Pupillenweite

Den Teilnehmern wurden überraschende emotionale Geräusche wie zum Beispiel das Weinen eines Kindes und nicht emotionale Störgeräusche wie ein vorbeifahrendes Auto vorgespielt. Der parasympatisch gesteuerte Ringmuskel im Auge erschlaffte im Dunkeln und trug nicht mehr zur Pupillenweitung bei. Bei emotionalen Geräuschen erhöhte sich die Aktivität des Sympatikus, nicht aber die Hemmung des Sympatikus. „Wenn ein Störgeräusch ein emotionales Geräusch ist, werden unsere Pupillen also automatisch noch größer“, führt Nicole Wetzel vom LIN aus. „Das bestätigt unsere Hypothese, dass solche Gefühlsregungen mit der Aktivierung des sympatischen Nervensystems verknüpft sind.“ Auch das Muster der Hirnströme bei emotionalen Geräuschen ähnelte einer Aktivierung des Sympatikus.

Zukünftig ergeben sich über die kombinierte Messung von Pupillenweite und Hirnströmen Möglichkeiten für die Aufmerksamkeitsforschung bei Kindern.

Quelle: LIN

Autor: Simone Lang

Walnüsse rundum gesund


© Sea Wave/Shutterstock.com

Regelmäßiger Verzehr von Walnüssen senkt nicht nur den Cholesterinspiegel, sondern begünstigt auch das Wachstum probiotischer Bakterien im Darm. Diese positiven Effekte konnte eine aktuelle Studie aus München bestätigen.

Walnussverzehr beeinflusst Bakterien im Darm

Unter Leitung von Prof. Klaus Parhofer vom Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München konnte die positive Wirkung von Walnüssen auf die Besiedelung des Darmes – das so genannte Mikrobiom – gezeigt werden. Es ließen sich bei regelmäßigem Genuss von Walnüssen mehr probiotische und Buttersäure produzierende Bakterien im Stuhl nachweisen. „Es ist bekannt, dass die Zusammensetzung der Darmflora Einfluss auf die Gesundheit des Menschen hat“, erklärt Parhofer. „Andererseits weiß man, dass die Ernährung das Mikrobiom beeinflussen kann. In der Studie konnte nun gezeigt werden, dass regelmäßiger Walnussverzehr Bakterien fördert, die mit weniger Übergewicht und weniger Zuckerkrankheit verknüpft sind“, führt er weiter aus.

Allein oder in Begleitung: Walnüsse senken Cholesterinspiegel

Bereits 43 Gramm Walnüsse pro Tag über einen Zeitraum von acht Wochen senken den Cholesterinspiegel um etwa 5 Prozent. „Somit konnten wir mit unserer Studie nachweisen, dass alleinig der Nussverzehr der ausschlaggebende Faktor für den positiven Effekt auf den Cholesterinspiegel ist. Es spielt also keine Rolle, ob man Fette oder Kohlenhydrate reduziert, während man täglich eine Handvoll Walnüsse isst“, erläutert Parhofer. Man muss bei der täglichen Ernährung auf nichts verzichten, um von der günstigen Wirkung der Nüsse zu profitieren.

Egal, ob im Salat oder als Snack vor dem Fernseher – Walnüsse erwiesen sich in der Studie zu jeder Tageszeit als echter Gewinn.

Quelle: Berufsverband Deutscher Internisten e. V.

Autor: Simone Lang

Herzfrequenzmessung per Handy


© Antonio Guillem/Shutterstock.com

Ärzte konnten in einer Vergleichsstudie die Durchblutung der Hand genauer mittels einer Handy-App messen als mit dem herkömmlichen Allen-Test, den Ärzte in der Praxis verwenden.

Durchblutungsmessung mal anders

Bei Patienten, die eine Herzkatheteruntersuchung erhalten oder bei denen eine arterielle Blutentnahme ansteht, führt der Arzt vorher den so genannten Allen-Test durch. Hierbei testet der Mediziner, ob nach Abdrücken einer in die Hand führenden Arterie die Blutversorgung durch die andere Arterie noch ausreichend ist.

Kanadische Forscher verglichen in einer Studie bei über 400 Teilnehmern die Genauigkeit des traditionellen Allen-Testes mit einer Handy-App. Bei der verwendeten App (Instant Heart Rate-App Version 4.5.0 auf einem iPhone 4S) ermittelt die eingeschaltete Kamera den Pulsschlag, da sich die Lichtintensität abhängig vom Herzschlag verändert. Die Teilnehmer waren in zwei Gruppen aufgeteilt und sollten sich später einer Koronarangiografie unterziehen. Eine Gruppe wurde mit der App bewertet und die andere mit dem Allen-Test. Die Smartphone-App besaß eine diagnostische Genauigkeit von 94 Prozent und war der traditionellen Allen-Methode mit 84 Prozent überlegen.

Die Zukunft: Apps als Medizinprodukte

Laut der Studie kann eine Handy-App den aktuellen medizinischen Standard erreichen oder sogar übertreffen und stellt eine sinnvolle Ergänzung in der Praxis dar. Die Hersteller der App weisen aber ausdrücklich darauf hin, dass die mobile Anwendung nicht zur medizinischen Diagnostik verwendet werden soll, da ein Medizinprodukt eine CE-Prüfung und -Kennzeichnung benötigt. „Auch wenn Apps nicht als Medizinprodukt konzipiert wurden, ist es wichtig, dass sie ebenso gründlich bewertet werden wie andere Therapien und diagnostische Tests“, fordert Pietro Di Santo, Erstautor der Studie. „Wegen der weit verbreiteten Verfügbarkeit von Smartphones werden Apps zunehmend als Point-of-Care-Diagnostik in klinischen Umgebungen mit minimalen oder keinen Kosten eingesetzt“, ergänzt Mitautor Benjamin Hibbert.

Quelle: www.aerzteblatt.de

Autor: Simone Lang